Leiden
nur Wenige | Wenige Auserwählte entgehen den Leiden des Fegefeuers |
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wenige auserwählte entgehen den leiden des fegefeuers
Aus dem einzigen Ausspruch der heiligen Schrift (Offenb. 21, 27), wo es von der heiligen Stadt (dem Himmel) heißt:
"Nichts Unreines wird in dieselbe eingehen," läßt sich leicht entnehmen, daß sich wenige Sterbende dieses höchsten Glückes, unmittelbar zur Anschauung Gottes zu gelangen, erfreuen werden. Die hl. Thersia, welche nach ihrem eigenen Geständnis den Zustand vieler Verstorbenen gesehen hat, sagt, dass unter denselben nur drei, nämlich Personen von ausgezeichneter Heiligkeit, gewesen seien, die unmittelbar zu Anschauung Gottes gelangten; und der gelehrte Kardinal Bellarmin sagt in seinen Seufzern der Taube, dass kaum einige Gerechte aus der größten Barmherzigkeit Gottes den scharfen Peinen des Fegefeuers entgehen, so dass sie sogleich in den Himmel gelangen. Der heilige Bernhard sagt: "Wer ist so vollkommen, so heilig, dass er, wenn er aus dieser Welt scheidet, jenem Feuer nichts schulde und seine Seele von allen Sündenschlacken durchaus geläutert hat, dass er sich rühmen könnte, er habe ein reines Herz, dass er sagen könnte: Mein Herz ist rein, ich bin frei von Sünden? (Spr. 20, 9.) Wenige sind zwar auserwählt; allein auch unter diesen wenigen gibt es, wie ich dafür halte, äußerst wenige, die so vollkommen sind, dass sie jene Reinigung vollbracht haben, von welcher der weise Mann spricht (Sir. 7, 43), da er sagt: "Reinige dich mit den wenigen von deiner Fahrlässigkeit." |
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Stossgebet für die Armen Seelen:
Heiligstes Herz Jesu, ich vertrau auf Dich.
Teilablass: 300 Tage / jedes Mal