Mittel | Man muß im Stand der Gnade sein, um den Armen Seelen helfen zu können |
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Man muß im Stand der Gnade sein, um den Armen Seelen helfen zu können
Wenn unsere heilige Religion im allgemeinen lehrt, dass wir uns im Stand der
Gnade befinden müssen, um unsere Werke verdienstlich und Gott wohlgefällig zu
verrichten, so ist dies besonders wahr in Bezug auf die Hilfe, welche wir den
Verstorbenen leisten, zumal der göttliche Heiland selbst sagt:
Wer in mir bleibt, und ich in Ihm, der bringt viele Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun." (Joh. 15,5.)Es kann daher nicht genug empfohlen werden, dass man sich, wenn man in einer Todsünde wäre, durch eine reumütige Beichte mit Gott aussöhne, weil man sonst den Armen Seelen nicht helfen könnte, was auch das folgende Beispiel deutlich lehrt:
Ein sterbender Vater empfahl einst seinem
Sohn, nach dem Tod seiner eifrig zu gedenken. Der Sohn befolgte treu seinen
Befehl, betete viel für die Ruhe seines Vaters und verrichtete dafür fortwährend
noch viele andere gute Werke. Nach dieser Erscheinung bekehrte sich sein Sohn, legte eine reumütige Beichte ab und erlöste bald darauf seinen Vater durch seine guten Werke. |
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Stossgebet für die Armen Seelen:
Heiligstes Herz Jesu, ich vertrau auf Dich.
Teilablass: 300 Tage / jedes Mal