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Meßopfer | Von der Kraft des heiligen Meßopfers für die Verstorbenen |
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Von der Kraft des heiligen Meßopfers für die Verstorbenen
Die heiligen Väter sprechen sich vielfach mit Eifer übder die unermeßliche Wirkung des heiligen Meßopfers für die Verstorbenen aus. Der hl. Cyrill von Jerusalem sagt, als er jenen, die er im Christentum unterrichtet hatte, mehrere Stellen der Meßordnung erklärte, dass wir darin für unsere Väter und überhaupt alle Verstorbenen in der zuversichtlichen Hoffnung beten, dass ihnen durch die Gebete, die man im heiligen Opfer für sie darbringe, große Linderung zuteil werde, und fügt, um dies zu erklären, bei:
"Wenn einem König, für jene, die ihn beleidigt hatten, und deshalb bestraft wurden, die Freunde oder Verwandten der Beleidiger irgend ein Geschenk von hohem Wert, wie z.B. eine Krone, zur Besänftigung seines Zornes darbrächten, glaubt ihr nicht, dass der Fürst die Schuldigen begnadigen oder doch ihre Strafe mildern würde? Ebenso richten wir unsere Gebete zu Gott für die Verstorbenen, obwohl wir Sünder sind; nicht weil wir ihm eine Krone anbieten könnten, sondern indem wir ihm Jesus Christus selbst darbringen, der für unsere Sünden geblutet hat, damit der so gütige und barmherzige Gott ihnen und uns gnädig sein möge" Der heilige Chrysostumus sagt: Nicht umsonst, haben die Apostel das Gedächtnis an die Toten bei den heiligen erfurchtsgebietenden Geheimnissen verordnet, denn sie wußten, welche Vorteile denselben aus dieser Übung zuströmen. Wenn die Gemeinde mit dem Priester die Hände ausstreckt in Gegenwart des heiligen Opfers, welche Kraft müssen dann unsere Gebete haben! Wer am Altar steht, ruft nicht vergebens: Laßt uns für die Entschlafenen beten!"Sehr schön sagt auch ein frommer Schriftsteller: "Das heilige Meßopfer ist Gott weit angenehmer, als wenn wir ihm tausend Welten zum Opfer brächten, die alle mit Seraphinen angefüllt wären: Welten voll Seraphinen, was sind sie im Vergleich mit Jesus, dem eingeborenen, geliebten Sohn Gottes? Und gibt es wohl etwas, das wir durch Jesus durch seine Vermittlung bei Gott nicht erhalten können? Wäre eine Seele im Fegefeuer so tief verschuldet, dass das Blut Jesu diese Schuld beim Vater nicht bezahlen könnte? Könnten sich diese Seelen jetzt noch die Verdienste Jesu aneignen, so würde sofort eine allgemeine Erlösung stattfinden." das heilige messopfer ist das kräftigste heilmittel für die armen seelen
Der sel. Heinrich Suso, aus dem Predigerorden, war, wie er selbst schreibt, mit einem Ordensmann, der in Köln sein Studiengefährte war, das gegenseitige Versprechen eingegangen, dass derjenige von ihnen, der den anderen überleben würde, ein Jahr lang wöchentlich zwei heilige Messen für den anderen lesen müsse. Nachdem nun der Ordensmann gestorben war, vergass zwar Heinrich Suso für ihn die schuldigen Messen zu lesen, betete aber und opferte seine äußerst strengen Bußwerke fortwährend für ihn auf. Allein der Verstorbene erschien ihm darauf in einem ganz traurigen und schlechtem Aussehen und beklagte sich bei ihm darüber, dass er versäumt habe, ihm durch Entrichten des heiligen Messopfers beizustehen. Suso entschuldigte sich damit, dass er ihn doch beständig dem Herrn empfohlen und für ihn Buße getan habe.
Jetzt schrie der Verstorbene: Blut, Blut, Bruder, ist nötig, damit mir Linderung verschafft wird! Messen, Messen, wie wir einander versprochen haben, sollen gelesen werden!" Und in der Tat, nachdem der Selige mehrere Messen für ihn gelesen hatte, sah er ihn bald darauf als eine Lichtgestalt gen Himmel steigen. Denn es ist nur allzuwahr, dass, wie der fromme Papst Benedikt XIII., hierbei bemerkt, nur Jesus Christus uns in seinem Blut von unseren Sünden reingewaschen hat.Es sagt daher das heilige Konzil von Trient (25. Sitzung), dass die im Fegefeuer behaltenen Seelen die kräftigste Hilfe durch das heilige Opfer des Altares erhalten. |
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Stossgebet für die Armen Seelen:
Heiligstes Herz Jesu, ich vertrau auf Dich.
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